Die Barockstadt "SOLOTHURN"



Solothurns Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. Bereits um 350 nach Christus errichteten die Römer ihr «Castrum Salodurum», eine glockenförmige Ringmauer. Reste davon sind heute noch am Friedhofplatz und in der Löwengasse sichtbar.

Schultheiss Wengi verhinderte im Jahre 1533 einen religiös geprägten Bürgerkrieg, indem er sich vor die – gegen die Protestanten am anderen Aareufer gerichtete – Kanone gestellt und gesagt haben soll: «Wenn Bürgerblut fliessen soll, so fliesse das meine zuerst.» Solothurn verblieb nach den Religionswirren ein katholischer Ort.

Die Ambassadorenstadt Von 1530 bis 1792 war Solothurn Sitz der französischen Ambassadoren in der Eidgenossenschaft. Dieser Epoche hat Solothurn seine prachtvolle, barocke Architektur zu verdanken: Das Palais Besenval, das Schloss Waldegg und zahlreiche Bürgerhäuser und Schlösschen nach barocken französischem Vorbild.


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